08.08.05

kriegsschauplatz

An diesem Haus vorbeifahren und wissen, wie sehr sie einander quälen. Feindlich. Unbarmherzig.

Obwohl man selbst in diesem ewig währenden Krieg schwer verletzt wurde in Zeiten, in denen man einen Ort der Geborgenheit und Zuneigung brauchte, um zu wachsen und zu gedeihen, Mitleid empfinden mit diesen alten Leuten, die ihr Leben so vertan haben.

Zum Lebensabend erkennen, wie man das eigene Leben verdorben hat, und das nun nicht mehr ändern zu können, ist eine harte Strafe.

Zu sehen, wie diese einst Hartherzigen, Lieblosen nun um sich selbst weinen, ist schmerzlich.