10.05.07

Es gibt da ein Gatha von Thich Nhat Hanh, mit dem man sich sofort in den Zauber des gegenwärtigen Augenblicks versetzen kann. Das klappt auch ganz wunderbar. Was mich erschreckt, ist, dass ich diesen Gedanken nur zwei bis drei Sekunden halten kann, selbst bei grossem Bemühen.

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25.04.07

Es gibt Blockaden, die schwer zu überwinden sind, die eine lange Zeit beanspruchen. Wenn dann noch andere wichtige Wege gegangen werden müssen, so dass das Rennen gegen die Blockade zeitweise eingestellt wird, ja dann steht sie noch länger. Aber der feste Wille, diese Blockade hier zu bezwingen, der ist jetzt - jetzt, ja - da. Die Sache zwingen, bis der Weg wieder leicht zu beschreiten ist... Vielleicht reicht ja auch ein kräftiger Schwung, und schon geht es besser. Oder so. Naja.

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01.03.07

Ja also, wenn man ein Projekt seit Monaten vorbereitet und inhaltlich vollkommen klar und sicher ist, sich aber letztendlich ewig nicht für eine der vielen Möglichkeiten in der Ausführung entscheiden kann, sollte man sich vielleicht einfach mal locker machen und es wieder fliessen lassen - wann hat sich eigentlich diese Blockade aufgebaut?

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08.02.07

Im Webdesignen verfangen. Zu viele Ideen, zu wenig Zeit.
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Der Blick aus dem Fenster zeigt einen grauen Tag, an dem die Autos die Scheinwerfer anlassen. Schneeregen.
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Unzufrieden. Zufrieden.

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02.02.07

Das nichtauflösbare Dilemma:
Das eigene Bloggen, das Lesen anderer Blogs, das Online-Studieren von Zeitungen, Magazinen und sonstigen Texten raubt einem genau jene Zeit, die man früher papierblätternd mit der Lieblings-Lektüre im Sessel (oder auf dem Sofa) zubrachte. ...
zonebattler

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15.01.07

Da ist immer noch dieser Widerstand in allem. Von vorn ein sehr stürmischer Wind. Selbst das Bloggen lässt sich zäh an. Was für Kräfte sind das?

Die Blogs, die man seit Jahren liebt, und zu denen die Liebe immer inniger wird, die sind so gut, so einzigartig... wozu soll man selbst noch etwas schreiben? Da gibt es Menschen, die machen Photos, die sind so gut, so einzigartig ... wozu soll man selbst noch... Da gibt es so unglaublich gute Tänzer, Maler, Erzähler, Phantasten, warum sollte man selbst... Da gibt es Menschen, die haben all das, was man noch tun und erfahren will, in einer solchen Tiefe und Konsequenz getan und erfahren, dass man selbst mit den noch verbleibenden Möglichkeiten niemals... Wozu sollte man also... Es ist ein Gefühl der Entmutigung, und dass man nicht mehr weit kommen wird mit dem, was man jetzt beginnt.

Dabei ist es so klar. Man tut die Dinge, weil man sie tun muss. Und es ist eigentlich schon ziemlich grossartig wirklich zu wissen, was man tun muss, wohin man zu gehen hat. Auch gegen das Wissen um "die Vergeblichkeit alles Tuns".

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10.01.07

Es lässt sich sehr langsam an, dieses Jahr. Ein zähes Hineingehen ist das. Eine ganze Menge soll anders werden. Aber bis jetzt war einfach keine Zeit zu irgend etwas ausser der Arbeit und den ganzen notwendigen Feiern und Besuchen der letzten Wochen. Weihnachten ist schlimm, Silvester nicht besser, aber da sind eben auch noch fünf Geburtstagsfeiern gewesen... Too much...

Jetzt aber, jetzt geht es wieder heraus aus dem Funktionieren nach aussen und hinein in die inneren friedvollen Denkräume. Das eigentlich Anstrengende war das weitreichende Überspielen der eigenen Dysfunktionalität über einen so langen Zeitraum. Geschafft. Applaus. Aufatmen.

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