15.01.07

Da ist immer noch dieser Widerstand in allem. Von vorn ein sehr stürmischer Wind. Selbst das Bloggen lässt sich zäh an. Was für Kräfte sind das?

Die Blogs, die man seit Jahren liebt, und zu denen die Liebe immer inniger wird, die sind so gut, so einzigartig... wozu soll man selbst noch etwas schreiben? Da gibt es Menschen, die machen Photos, die sind so gut, so einzigartig ... wozu soll man selbst noch... Da gibt es so unglaublich gute Tänzer, Maler, Erzähler, Phantasten, warum sollte man selbst... Da gibt es Menschen, die haben all das, was man noch tun und erfahren will, in einer solchen Tiefe und Konsequenz getan und erfahren, dass man selbst mit den noch verbleibenden Möglichkeiten niemals... Wozu sollte man also... Es ist ein Gefühl der Entmutigung, und dass man nicht mehr weit kommen wird mit dem, was man jetzt beginnt.

Dabei ist es so klar. Man tut die Dinge, weil man sie tun muss. Und es ist eigentlich schon ziemlich grossartig wirklich zu wissen, was man tun muss, wohin man zu gehen hat. Auch gegen das Wissen um "die Vergeblichkeit alles Tuns".

Labels: ,